Ab auf die Insel – die Pfaueninsel

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Flotte Biene auf der Pfaueninsel

Die Pfaueninsel war im September noch einmal Ziel eines GE Photowalks und das bei strahlendem Sonnenschein. Die Insel liegt im wald- und wasserreichen Ortsteil Wannsee des Bezirks Steglitz-Zehlendorf, im Südwesten Berlins.

Die Pfaueninsel in Berlin

Die Entfernung zur Stadtmitte Berlins beträgt etwa 22 Kilometer (Luftlinie), die Entfernung zur Stadtmitte Potsdams rund fünf Kilometer. Seit 1924 ist die Pfaueninsel mit einer Fläche von 88 Hektar, davon 67 Hektar Landfläche, als Naturschutzgebiet ausgewiesen. Das Naturschutzgebiet ist als Fauna-Flora-Habitat gemeldet und Teil des EU-Vogelschutzgebiet Westlicher Düppeler Forst.Eingebettet in eine komplexe, historisch vielschichtige Kulturlandschaft müssen die zum Teil unterschiedlichen Belange von Naturschutz und Denkmalpflege sorgfältig aufeinander abgestimmt werden.

Die Pfaueninsel ist aus der westlichen Innenstadt mit der Buslinie 218 ab U-Bahnhof Theodor-Heuss-Platz durch den Grunewald und weiter über S-Bahnhof Wannsee erreichbar. Anschließend erfolgt die kurze Fährüberfahrt zur Pfaueninsel. Wie früher eine Landschaft im Samland wird die Pfaueninsel als „Preußisches Paradies“ bezeichnet.

Auch dieses mal war das Samyang Objektiv mit am Start und ich habe alle Aufnahmen mit dem 2.8 24-70mm gemacht. Dabei habe ich mich in den Brennweiten 24 – 35 – 38 – 49 – 67 – 70 mm am meisten bewegt.

Ich musste feststellen, daß für die Naturfotografie dieser Brennweitenbereich sehr gut geeignet ist. So kommt man dicht an die Biene ran und kann auch mal den Blick in die Ferne schweifen lassen. Alles wird auf der Pfaueninsel damit abgedeckt und die Arbeit hat auch an diesem Tag mit dem Objektiv viel Spaß gemacht.

Wenige Veränderungen auf der Pfaueninsel

Am Erscheinungsbild der Pfaueninsel hat sich seit Jahrzehnten nichts tiefgreifend geändert. Es sind ständig gärtnerische und bauliche Anstrengungen nötig, um die historischen Strukturen zu erhalten und in Einzelfällen wiederherzustellen. Dabei orientiert man sich an der Zeit um 1835, der Blütezeit der Insel. Gegenwärtig sind die traditionell freilaufenden Pfauen wieder auf der Insel. Ihre Zahl wird in unterschiedlichen Quellen mit 35–100 angegeben.

Pfaueninsel und die Einwohner

Wie schon seit 1821 ist die Insel auch heute noch ein beliebtes Ausflugsziel. Sie ist über einen schmalen Wasserarm hinweg nur mit der Fähre zu erreichen, die im Normalfall im Abstand von 15 Minuten verkehrt, bei größerem Andrang auch öfter. Autos und Fahrräder dürfen nur von den wenigen ständigen Bewohnern der Insel mitgeführt werden, für die Fahrzeuge der Besucher gibt es an der Anlegestelle auf dem Festland einen Parkplatz.

Filmkulisse Pfaueninsel

Auf der Pfaueninsel entstanden in den 1960er Jahren Außenaufnahmen für die Edgar-Wallace-Filme Die Tür mit den sieben Schlössern (1962), Neues vom Hexer (1965), Der Mönch mit der Peitsche (1967), Der Hund von Blackwood Castle (1968) und Im Banne des Unheimlichen (1968). Neben dem Englischen Landschaftspark diente hierbei häufig das Kavaliershaus als Kulisse für Außenaufnahmen, da dessen Architektur an englische Landhäuser erinnert. 2005 diente die Pfaueninsel als Kulisse für Verliebt in Berlin. (Quelle Wikipedia)

Wir hatten auf jeden Fall viel Spaß auf der Insel und irgendwie konnte jeder in der Gruppe unterwegs sein oder aber auch ganz alleine seinem Hobby nachgehen. Eine ganze Zeit konnte ich mich in Ruhe mit der Insel und auch dem Objektiv beschäftigen und hatte zum Teil das Gefühl, daß sonst niemand auf der Insel ist.

Natur pur im Video

Pfaueninsel (Berlin) & Schönower Heide (Brandenburg)

Aber natürlich sind die Walks dazu da, gemeinsam auf Motivjagd zu gehen und das hat allen wieder Spaß gemacht. Von der Fähre wieder runter setzten sich einige noch in einen Biergarten und wie ließen den Tag ausklingen. Auf dem Rückweg ging es dann mit dem Bus am nächstem Ziel, dem ICC, vorbei. Aber dazu später in einem anderen Beitrag mehr.

Dein Stephan aus Berlin

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2 Replies to “Ab auf die Insel – die Pfaueninsel”

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