großartige Tierfotografie

Posted on
Tierfotografie sozusagen vor der Haustür in der Großstadt

Tierfotografie am Tegler See in Berlin im Juni 2023. Das mit dem Sigma 100-400mm an der Sony A6600. Aber bevor ich dir die Bilder zeige, hier noch ein paar Info rund um die Tierfotografie und was man so beachten muss, wenn man mit gut einem Kilogramm Glas und Co unterwegs ist.

Tierfotografie so im Allgemeinen

Die Tierfotografie zählt man zur Naturfotografie. Die Tierfotografie befasst sich mit der Aufnahme lebender Tiere, bevorzugt im natürlichen Lebensraum. Aber auch Aufnahmen im Zoo oder Aquarium werden durchaus hinzugezählt. Der bekannteste Wettbewerb im Bereich der Tier- und Naturfotografie ist der Wildlife Photographer of the Year.

Wer sich mit der Tierfotografie beschäftigen möchte, der sollte mal bei Chris Kaula vorbei schauen. Neben den tollen Bildern aus den unterschiedlichsten Ecken der Erde, gibt er in seinen Videos auf Youtube auch immer wieder tolle Tipps.

Fragen sollte man sich stellen

  • Wo diese Tierart zuhause ist: An Flußläufen, im Wald, auf Wiesen oder in den Bergen?
  • Wann diese Tiere aktiv sind: Sind sie tag- oder nachtaktiv? Wo finden sie ihr Fressen?
  • Wann bekommen Elefanten ihre Jungen? Wann haben Hirsche ihre Brunftzeit?
  • Wo habe ich die Möglichkeit diese Tiere zu fotografieren: Im Nationalpark, in einem Wildgehege oder in freier Wildbahn?
  • Finde ich „wilde“ Tiere auch in der Großstadt?

Ich habe die Aufnahmen mit meine SIGMA 100-400 an einem sonnigen Tag gemacht. Und natürlich konnte ich dann die Bilder am Tegeler See aus 5 bis 10 Meter entfernung machen. Das war gut, weil ich ja auch die Tiere nicht in ihrer Umgebung noch mehr stören wollte. Aber man sollte sich schon bei einem Teleobjektiv auch überlegen, was kann ich z.B. noch sicher aus der Hand für eine Belichtungszeit ruhig halten. Also probiere Zuhause erst einmal aus, denn nichts ist ärgerlicher, wenn man dann die Aufnahmen verwackelt.

Tierfotografie - Möwe am See

Auch haben Objektive mit Autofokus oft die Möglichkeit den Fokusbereich etwas einzugrenzen. Bei mir gibt es die Möglichkeit von „null“ bis Unendlich oder bis 6 Meter, bzw. ab 6 Meter. Wenn du weißt, das Du dich mehr als 6 Meter vom Objekt entfernt bewegst, dann solltest du diese Einstellung auch nutzen. Denn dann ist der Autofokus auch schneller. Und gerade bei der Tierfotografie kann eine Sekunde entscheidend sein.

Bitte denke auch an die Tiere

Ein paar Regeln sollte man auch bei diesem Thema einhalten:

  • Blitze nachtaktive Tiere nicht an. Sie haben sehr empfindliche Augen! Wir haben dafür z. B. eine kleine Video-Dauerleuchte, die nicht so intensiv ist und das Licht mehr streut.
  • Locke Wildtiere nicht mit Leckerbissen an, besonders nicht mit stark verarbeiteten Lebensmitteln.
  • Bleib weit weg von Nestern oder Höhlen mit Jungen. Wenn du zu nah herankommst, verursachst du sehr viel Stress und im schlechtesten Fall geben die Eltern das Nest auf!
  • Jage Tieren nicht hinterher. Wenn sie flüchten, lass sie gehen.
  • Bedränge Tiere nicht, um ihnen Reaktionen zu entlocken wie etwa ein Pfauchen.
  • Versuche schnelle Bewegungen zu vermeiden, damit du die Tiere nicht erschreckst.
  • Passe bei kleinen Motiven wie Insekten auf, dass du keinen Schatten auf sie wirfst. Für diese Tiere signalisiert das, dass der Feind im Anmarsch ist und sie flüchten.

So jetzt hast Du ein paar Infos zur Tierfotografie von mir bekommen und nun gibt es auch noch das eine oder andere Bild. Und dieses mal alles in Farbe.

Bildergalerie vom Tegler See

Dein Stephan aus Berlin

Profile: InstagramFacebookGemeinsam Erleben

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert